. .



Wer gut mit Pferden umgehen kann,
der hört sie sprechen.
Wer sehr gut mit Pferden umgehen kann,
der hört sie sogar flüstern.
Wer jedoch nicht mit Pferden umgehen kann,
der hört sie noch nicht einmal schreien…


... und ich bemühe mich stets, ihr leisestes Flüstern zu hören !





Geb.

02.09.1972

   


Mein kleiner "reiterlicher" Steckbrief :

Seit ich denken kann, liebe ich Pferde. Im April 1990 wurde ein Traum endlich Wirklichkeit : mein Blacky ! Zweieinhalb Jahre später im Jahr 1993 folgte, ursprünglich zwangsweise, wie Ihr im Steckbrief von Blacky lesen könnt, der zweite große Traum - ein eigener Stall und demzufolge ein weiterer Herzenswunsch : Justin (Always just for fun). Mit Träumen und Herzenswünschen erfüllt verbrachte ich die Jahre bis zur Eröffnung meines Birkenhof`s mit Höhen und Tiefen in meiner kleinen Pferdewelt. Ich versuchte immer, auf meine Pferde zu "hören" und habe viel von ihnen gelernt, ob in guten oder schlechten Zeiten. Sie zeigten mir meinen Weg ganz deutlich und so formte sich der Gedanke, eine Reitschule zu gründen.
In Vorbereitung auf meinen Birkenhof absolvierte ich im Dezember 2000 die Trainer-C-Prüfung Leistungssport, ein Jahr später wurde ich Trainer B. Ich bilde mich regelmäßig fort, bekomme selbst regelmäßigen Unterricht, bin sehr vielseitig interessiert und besuche daher regelmäßig unterschiedlichste Kurse und Fortbildungen. In letzter Zeit nahm ich an Lehrgängen

Marc des Broissia (Klassische Dressur)

Jörg Vosseler (Klassische Dressur)

Richard Hinrichs (Klassische Dressur)

Dr. Hans-Walter Dörr (Klassische Dressur)

Dr. Thomas Ritter (Klassische Dressur)

Cor de Jong (Doppellonge, Zirzensik und Langer Zügel)

Mike Geitner (Dualaktivierung)

Klaus Schöneich (Schiefen-Therapie) und

Frederic Pignon (Freiheitsdressur)

teil und arbeite daher privat mit meinen Pferden, aber auch im Unterricht mit meinen Schülern, mittlerweile auf unterschiedlichste Arten : Dressur nach klassischen Grundsätzen, Bodenarbeit, Longenarbeit ohne Hilfszügel, Doppellonge, Dualaktivierung, Zirzensik und meine grosse Leidenschaft, die Freiarbeit/Freiheitsdressur. Kein neues Buch oder Lehrvideo ist vor mir sicher, alles wird bis ins kleinste Detail "durchgeackert". Immer wieder stecke ich mir neue Ziele. Habe ich eines erreicht, mach ich mich sofort auf den Weg zu einem Neuen.



Jeder Reiter sollte sich zum Wohle des ihm anvertrauten Pferdes verpflichtet fühlen, sich ständig weiterzubilden - denn mit dem wundervollen Lebewesen Pferd lernt man niemals aus !!!

Ein Pferd besitzen kann wahrscheinlich - jeder,
ein Pferd lieben - viele,
ein Pferd verstehen - wenige.
Wir sollten Pferde lieben und verstehen,
bevor wir sie besitzen...
Dieses verpflichtet uns zu einer ständigen Weiterbildung,
denn nur ein tiefes Wissen ermöglicht es uns,
Pferde richtig zu behandeln ...



Was ich noch sagen wollte ....

Als ich Ende des Jahres 2000 meinen Job als Steuerfachgehilfin an den Nagel hing, wußte ich ganz klar, was ich wollte : Ich wollte "draußen" sein, mit Pferden, Kindern und Jugendlichen arbeiten, ich wollte unterrichten, aber : Seit ich denken kann taten mir Schulpferde leid.

Als ich reiten lernte, waren Schulpferde eben Schulpferde, völlig anonym. Die standen in ihren Boxen, angebunden, gesattelt und gezäumt und warteten darauf, in den Reitunterricht geholt zu werden. Oder man hat sie direkt in der Reithalle aus der vorherigen Stunde übernommen. Hätten die Namen nicht über der Box gestanden, wüßte ich diese bis heute nicht, jeglicher Bezug zu den Pferden wurde unterbunden, kein Putzen, kein Satteln, kein Füttern. Man kam, stieg auf`s Pferd und ging, für uns Kinder viel zu wenig, aber mehr gab`s nicht, nirgends. Wollte man seinem Lieblingspferd näher kommen musste man darauf warten, bis es nach 4 oder 5 Stunden wieder in die Box kam, nur dann konnten wir ihre Nasen durch die Gitter streicheln und uns mit ihnen unterhalten. Uns wurde gelehrt, wie wir zu sitzen hatten, nicht aber wie man ein Pferd behandelt oder was es braucht um sich wohlzufühlen. Blutete ein Pferd am Widerrist weil der Sattel nicht paßte, war offen von den Sporen oder lahmte es, war dies egal, es musste seine Runden zu Ende drehen, Geld verdienen. Im Vordergrund standen nicht die Bedürfnisse der Pferde, sondern das Geschäft und der Mensch, der Reitschüler. Handelsware Pferd, austausch- und ersetzbar, man muss sie nicht dringend gesund erhalten und gut behandeln, denn sind sie physisch oder psychisch kaputt, wird das nächste angeschafft, Schlachter und Pferdehändler gibt es genug. So ist es leider auch heute noch, viel zu oft ...


Schulpferde sind leider oftmals die Pferde,

  • die die dunkelsten und kleinsten Boxen haben, weil die schönen Boxen an Privateinsteller vermietet werden.
  • den wenigsten Koppelgang haben, weil sie als Schulpferd eh genug Bewegung haben.
  • die das schlechteste Sattelzeug haben, das oftmals nicht mal paßt, weil kein Geld für Reparaturen, Anpassung oder gar Neuanschaffung vorhanden ist oder das alte Sattelzeug aufgebraucht werden muss.
  • die sich bei Neukauf nicht mal einen Tag in den neuen Stall eingewöhnen dürfen, weil sie sofort Geld im Schulbetrieb verdienen müssen.
  • die den wenigsten Spaß an der Arbeit haben.
  • die seltenst das an Pflege (regelmäßige Hufpflege, Zahnarzt, Tierarzt uvw.) bekommen, was sie zur Gesunderhaltung benötigen würden, um ihren Job ordentlich ausführen zu können.
  • die trotz Schmerzen laufen müssen
  • die nach ein paar "Probewochen" im Schulbetrieb zum Händler zurück gehen müssen, weil sie nicht wie gewünscht uneingeschränkt "benutzbar" sind und sich keiner verantwortlich fühlt, sich für diese Pferde einzusetzen damit auch sie mal eine Chance haben (man darf hier nicht vergessen : Besitzerwechsel bedeutet für ein Pferd Stallwechsel, neue Tagesabläufe, Gerüche, Klima, Menschen, Pferde, Futterumstellung, Eingewöhnung in die "Herde" des Schulbetriebes uvm, ist es da nicht mehr als selbstverständlich, daß ein Pferd ein paar Monate Zeit braucht, um sich hier einzuleben und arbeiten zu können ?!) .
  • die eben NUR Schulpferde sind, wertlos, ersetzbar, und auch so behandelt werden !!!

Aber sind Schulpferde nicht die Pferde,

  • auf denen wir alle reiten lernen wollen ?
  • die uns tagtäglich geduldig unzählige Fehler vergeben ?
  • die uns reiterlich prägen ?
  • von denen wir immer 100 % verlangen, weil wir dafür bezahlen ?
  • an die wir uns immer wieder gern erinnern wollen ?
    die es auch verdient haben, gut behandelt zu werden, obwohl sie kein wertvolles Sportpferd sondern NUR Schulpferd sind ?

Meiner Meinung gebührt allen Schulpferden dieser Welt größter Respekt, da sie neben den o.g. Punkten noch mit vielem mehr klar kommen müssen. Anders als jedes Privatpferd müssen sie, permanent, mehrmals täglich, verschiedenste Reiter mit unterschiedlichsten Charakteren, Persönlichkeiten und Leistungsstände auf ihrem Rücken tragen, unendlich viele Emotionen wie Angst, Ärger, Aufgeregung, uvm. ihrer Reiter auffangen und verarbeiten, werden nicht selten "unsanft" behandelt und haben oftmals Menschen um sich, für die sie einfach nur ein Sportgerät sind. "Funktionieren" sie mal nicht, werden sie zudem noch beschimpft, weil sie dem Anspruch des Reiters, der schließlich für diese Reitstunde bezahlt hat und generell natürlich alles richtig macht, heute nicht genügen. Pferde sind sehr, sehr feine Lebewesen und ihnen entgeht nichts. Sie bemerken es sehr wohl, wenn sie beschimpft werden, man mit ihnen unzufrieden ist, wenn sie dem Reiter nicht genügen uvm, und wollen eigentlich nur eines : Dem Mensch in Frieden und Freundschaft dienen. Vielleicht kann man so auch verstehen, daß viele Schulpferde resignieren, sich in ihre eigene Welt zurückziehen, leer sind, unsicher, traurig, agressiv oder sauer werden. Doch wie sollen sie ihren wunderbaren Charakter behalten, wenn doch ihre Menschen nicht bereit dazu sind, diesen zu erhalten, indem sie die Pferde gut und artgerecht ausbilden und behandeln und so in ihrem Betrieb einsetzen, daß es auch den Pferden Spaß und Freude bereitet ?! Weil es "nur" Schulpferde sind ? Warum haben sie meist weniger Rechte, Fürsorge und Ansehen als Pferde in Privatbesitz ?



So habe ich das im Laufe meiner langjährigen reiterlichen Laufbahn gesehen und erlebt und stand nun vor der Entscheidung, selbst eine Reitschule aufzubauen um meinem Berufswunsch nachzugehen, oder eben nicht. Zwar hatte ich unendlich viele gute Vorsätze, alles "anders" zu machen, aber ich war mir doch ein klein wenig unsicher, ob es realistisch, und natürlich auch in diesem "anderen" Rahmen, finanziell, durchzuführen ist. Ich versprach meinen zukünftigen Schulpferden und mir es zu versuchen, und sofort abzubrechen, wenn ich merke, daß MEIN Traum auf Kosten der Pferde geht. Ich wollte ein MITEINANDER von Mensch und Pferd haben, meinen Reitschülern nicht nur das REITEN, sondern das PFERDE REITEN beibringen. Und ich wollte etwas bewegen, ich wollte etwas sähen, ich wollte etwas verändern...

"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt" (Mahatma Gandhi)

Dieser Satz trifft das, was ich fühlte, am besten. Ich habe in der Vergangenheit so viele schlimme Reitschulbetriebe gesehen, in denen es den Pferden nicht gut geht und das tat mir in der Seele weh. Für diese Pferde konnte ich damals nichts tun, ich hatte nicht die Mittel, eines von ihnen zu kaufen um ihm ein schöneres Leben zu schenken. Aber ich konnte stellvertretend für all diese Pferde etwas tun, ich konnte den Versuch starten, in der Reitschul-Welt etwas zu verändern...

Ich hatte die wunderbare Möglichkeit, am Rande meiner Heimat München eine grosse Fläche Land pachten zu können. In dieser Gegend wachsen überall an den Wegen und Straßen meine Lieblingsbäume, Birken ! Nachdem die Idee, eine Reitschule der "anderen" Art zu gründen, kurzerhand von meinem Gefühl beschlossen wurde, bauten wir mit billigsten Mitteln einen kleinen Stall, den Birkenhof, in dem eigentlich nur 8-10 Ponys ein Zuhause finden sollten. In all den Jahren begegneten mir allerdings immer wieder kleine und grosse 4-beinige Schicksale, so daß sich die Anzahl der Bewohner auf dem Hof nun auf 30 addiert hat. Nach und nach wurden Ställe dazu gebaut, und immer, wenn etwas Geld übrig war, konnte ich meinen Birkenhof Stück für Stück verschönern und erweitern. Am wichtigsten war mir jedoch von Anfang an, daß die Ponys und Pferde all das bekamen, was sie brauchen, an ihnen hätte ich nie im Leben sparen wollen.

Aber zurück zum Anfang : Die "Sache" war beschlossen, der Stall gebaut, aber welchen Pferden wollte ich nun den Schulbetrieb "zumuten"? Ich machte einen Deal mit meinem Gewissen : Ich könnte genau den Pferden eine neue Chance und Aufgabe geben, die vermutlich keine mehr bekommen würden. Ich wollte Pferde kaufen die keiner mehr haben wollte, die nicht mehr "funktionierten", krank waren, sterben sollten, die "Ladenhüter" bei den Pferdehändlern waren, für die sich keiner mehr interessierte weil sie einfach "unbequem" und unwirtschaftlich sind. Sie sollten sich bei mir in einem gesunden Umfeld ausruhen und -kurieren dürfen um dann ihrem neuen Job als Schulpony anzutreten. Da der Schulbetrieb aber erstmal anlaufen musste, wollte ich anfangs vernünftig bleiben, wirtschaftlich denken und für die "Schulpferde-Erstausstattung" ausnahmsweise 8 gesunde, einsatzbereite, Ponys kaufen. Hatte ich geplant - ich kam mit 8 Ponys nach Hause, doch 6 davon waren meine ersten Patienten :o) ! Als gesundes Umfeld gab ich ihnen alles, was sie brauchten, um sich wohlzufühlen : Eine artgerechte Herdenhaltung mit viel Koppelgang, ausreichend Futter, verschiedenste Behandlungen (Hufpflege, Zahnpflege, Osteophatie, Pysiotherapie, Akupunktur, medizinische und alternative Behandlungsmethoden uvm.), VERSTÄNDNIS und ZEIT. Hier begann für mich das MITEINANDER : Nur wenn das ganze "Drumherum" 100%ig paßt, kann ihnen ihr Job als Schulpony auch Spaß machen.

All meine Sorgen um meine zukünftigen Schulpferde waren umsonst ! Es hat funktioniert, ich habe ein überaus gutes Gewissen, denn:
Es geht auch "anders"
! Mittlerweile ist der Stall voll mit hochmotivierten, gesunden Pferdchen, die sich sichtlich pudelwohl im Reitschulbetrieb fühlen und die für ihre Reitschüler alles geben, weil sie durch sie gelernt haben, daß es Spaß machen kann, geritten zu werden. Wir hatten noch dazu größtenteils erschwerte Bedingungen, weil wir ja jeden, noch so hoffnungslosen "Pflegefall" aufgenommen haben, doch dank der großartigen Mithilfe der verständnisvollen Reitschüler ist aus jedem einzelnen Birkenhofpony nicht nur ein motiviertes Schulpony sondern auch eine gestandene Persönlichkeit geworden !

"Wie man es in den Wald ruft, so kommt es zurück...!" Die Stimmung am Hof, die bei uns eindeutig "pferdefreundlich" ist, ist das Ausschlaggebende, die Reitschüler spüren es, ahmen dies nach und gehen gut und fair mit den Pferden um. Das Schöne an Kindern und Jugendlichen ist auch, daß sie die Pferde so nehmen wie sie sind und unter Anleitung mit gesundem Ehrgeiz das Beste daraus machen. Die Ponys wurden ausschließlich unter den Reitschülern im Reitunterricht ausgebildet, mit ein bisschen System funktioniert das bestens und sowohl die Kinder und Ponys können sehr viel dabei lernen, MITEINANDER und für`s Leben !

Es ist also durchaus möglich, mit Tieren ZUSAMMEN zu arbeiten, mit ihnen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ohne daß es auf ihre Kosten geht. Man muss nur ein bisschen nachdenken, was ein Pferd braucht um sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben, seine natürlichen Bedürfnisse beachten und ein bisschen nach "links" und "rechts" schauen. Gibt man ihnen 100 Prozent, bekommt man 200 Prozent zurück, ganz bestimmt ! Eigentlich ist es so leicht ...

Nach vielen Jahren "Birkenhofponys" kann ich heute voller Stolz sagen, daß ich keine Sekunde der letzten Jahre mit meinen 4-beinigen Mitarbeitern missen möchte. Nie konnte und wollte ich glauben, dass es Pferde und Ponys gibt, die aufgrund ihrer Vergangenheit nicht mehr reitbar sind. Bisher haben mir all meine 4-Beiner, egal aus welch unschönen Verhältnissen sie kamen, gezeigt, dass dies tatsächlich möglich ist, dass sie wieder Vertrauen und Motivation aufbauen und kerngesund werden können. Manchmal dauerte es bis zu einem Jahr, bis sie im Schulbetrieb eingesetzt werden konnten, aber wenn ich heute tagtäglich in die fröhlichen, motivierten Augen meiner Pferdchen kucke, weiß ich, dass sich jeder einzelne Tag, all die Geduld, Mühe und der Glaube an sie, gelohnt hat. Leider konnte und kann ich nicht allen Pferden, denen es nicht gut geht, helfen, aber für einige von ihnen, den jetzigen Birkenhofponys, konnte ich etwas verändern. Und ich weiß, hier und da hat unser Birkenhof etwas bewirkt und es wird umgedacht. Ich bekomme viele Anrufe und Mails von Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die begeistert sind, ihre Betriebe ähnlich aufbauen oder verändern wollen, um Hilfestellung bitten uvm. Das macht mich sehr glücklich, es tut sich was, und ernten werden die Pferde, die Schulpferde ! Besonders schön finde ich, daß immer mehr Eltern umdenken und für Ihre Kinder Reitschulen suchen, in denen es den Pferden gut geht, weil sie Betriebe mit schlechter Pferdehaltung- und behandlung nicht mit ihrem Geld unterstützen möchten. Nicht selten kommt es vor, daß die Eltern sich auf meinen Hof selbst ein Bild machen, ob auch alles, was hier auf der Internetseite geschrieben steht, zutrifft, weil sie leider schon oft vom Gegenteil überzeugt worden sind.



Wir alle können etwas verändern - nicht nur in der Reitschul-Welt, nein, auf der ganzen Welt...

In diesem Sinne,

seid gut zu Euren Schulpferden !

Kerstin :o)

Meine Lehrer :

"Some of my best friends never say a word to me..."


Meine Pferde sind zusammen mit den Birkenhofponys meine kleinen und grossen Freunde, meine Lehrer, meine Begleiter, meine Freude-Bringer, mein Leben ! Ich habe von jedem einzelnen von euch mehr gelernt, als ich mir jemals erträumen konnte. Geht nicht, gibt`s nicht, alles ist möglich, irgendwie, irgendwann, wenn nicht heute, dann ganz bestimmt morgen oder übermorgen... Man muss nur an einem Strang ziehen ! Wir sind ein tolles Team, ich habe ihnen sehr viel zu verdanken und möchte keines auch nur eine Sekunde missen !!!    




Kerstin's Sonnenschein

Geb.:

1978 - 02.01.2011

Farbe:

Rappe

Größe:

1,60 m

   

Bin bei der Kerstin seit 28.04.1990

Ich bin Kerstin`s allererstes Pferd, mit mir fing alles an :o) ! Nachdem sie wochenlang mit Engelszungen auf ihre Eltern einredete, sie doch bei ihrem einzig großen Traum nach einem eigenen Pferd zu unterstützen und ihr den Kaufpreis für mich zu leihen, kaufte sie mich vor 17 Jahren bei einem Händler. Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick ! Nachdem sie mich 1 1/2 Jahre geritten hatte, fing ich an zu kränkeln, hatte, verursacht durch einen echten Blödsinn von mir, einen Sehnenschaden, musste lange in der Box stehen, ging dann permanent lahm, rundum, an allen Beinen, monatelang. Ich kam in die Klinik von Dr. Rattenhuber in Dießen, und seine Diagnose war alles andere als umwerfend : arthritische Veränderungen in all meinen Gelenken, das so viel hieß wie : Ich war kein Reitpferd mehr ! Das war ihr egal gewesen, auf`s Reiten könne sie verzichten, aber auf mich in keinem Fall ! Sie wollte nur eines : daß es mir gut geht und ich damit noch viele Jahre gut leben kann. Dann kam der alles entscheidende Satz von Dr. Rattenhuber (ich höre diesen noch, als wäre es gestern gewesen ...) : "Mädel, stell den Kerl in einen Offenstall und Du hast in noch 10 Jahre" ! Das war vor mittlerweile über 15 Jahren, alles war gut, es gab nur ein Problem : Es gab noch keine Offenställe in München. Und da Probleme da sind, um sie zu lösen, pachtete sie eine Wiese und baute zusammen mit ihrem Papa und Freunden einen Offenstall. Dort lebe ich heute noch ! Bis 2 Tage vor meinem 31. Geburtstag konnte ich wunderbar geritten werden und erfreute mich bester Gesundheit. Dann passierte leider etwas, was mich und Kerstin etwas umwarf. Kerstin musste monatelang bangen, und wußte nicht, ob die Geschichte gut ausgehen würde. Doch ich wäre nicht DER Blacky, wenn ich sie nicht vom Gegenteil überzeugt hätte :o) ! Ich kann zwar nicht mehr geritten werden und mir blieb eine klitzekleine Bewegungseinschränkung, aber die hindert mich nicht daran, trotzdem noch flott und fröhlich unterwegs zu sein, wenn sie mich mit Justin als Handpferd mit ins Gelände nimmt. Viele sagten zu der Zeit über mich, daß mit mir wohl ein grosses Wunder geschehen ist, aber ich hatte einfach noch keine Lust mich für immer zu verabschieden. Ich hoffe, Kerstin und ich haben uns noch viele, viele Jahre, wir möchten keine Sekunde missen, die wir miteinander verbracht haben !
P.S. Der Pferdekopf vom Birkenhof-Logo ist übrigens meiner :o) !

Ich hatte ein langes und erfülltes Leben, das ich in vollen Zügen genossen habe, und so habe ich mich am 2.1.2011 auf die Reise über die Regenbogenbrücke gemacht. Die Sylvester-Nacht feierte ich noch gemeinsam mit Kerstin und ihrer Familie, die mir als Neujahres-Geschenk leckere Äpfel mitbrachten, am Tag drauf galoppierte und bockte ich noch völlig wild über meine geliebte Koppel um am nächsten Tag meine grosse Reise anzutreten. Für Kerstin kam mein Entschluss etwas überraschend, aber ich denke, kein Tag und kein Zeitpunkt wäre passend für sie gewesen.


Man munkelte immer, ich wäre wohl unsterblich ! Ich wurde über 32 Jahre alt und hatte trotz einiger körperlichen Einschränkungen bis zu meinem letzten Tag Spaß am Leben. Und ja, ich bin unsterblich ! Nicht in meinem Körper, wohl aber in Euren Herzen...

Lieber Blacky,

jeder Tag der vergeht, ist ein weiterer ohne Dich ! Und doch ist jeder Tag der vergeht ein weiterer, an dem ich unendlich dankbar bin, dass ich mit Dir so viele schöne Jahre verbringen durfte. Du bist gegangen, aber was bei mir bleibt sind die unzähligen wunderschönen Erlebnisse und Gedanken an Dich, Glück und Dankbarkeit dass ich Dich fast 21 Jahre bei mir haben durfte. Dieses In- und Auswendig kennen, ein kommunizieren mit Blicken und Gedanken, wir brauchten nicht mehr viele Worte. Du warst immer da, egal wo ich war, und so ist es auch jetzt noch... Du warst mein bester Freund und Lehrer. Du bist mein Seelenpferd...

Seelenpferde hat jemand einmal Pferde wie Euch genannt -
Pferde, die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen -
die wie ein Schatten sind und wie die Luft zum Atmen.


In unendlicher Dankbarkeit,

Kerstin





v. Akzent II
a. d. Casa v. Cardinal xx / Wohlstand
Hannoveraner


Geb.:

02.01.1990

Farbe:

Schwarzbraun

Größe:

1,68 m

   

Bin bei der Kerstin seit 08.10.1993

Und nun zu mir ! Nachdem Blacky damals so krank war und nicht geritten werden konnte, extra ein Stall für ihn gebaut wurde und noch ein Platz frei war, wollte Kerstin es nochmal versuchen und sich ein "Reitpferd" kaufen. Sie jobbte monatelang wie ein Tier, um das Geld für die sehr hohen Tierarztkosten von Blacky und den Kaufpreis für ein zweites Pferd zu verdienen. Na ja, und irgendwann stand sie bei uns in Norddeutschland auf dem Hof, ich knabberte an ihrem Schuh und geschehen war es um sie. Ich war damals erst 3 Jahre alt, kam direkt von der Fohlenweide und wurde noch nie geritten. In München angekommen wohnte ich erstmal 1 Jahr bei Blacky im Stall, sie ging viel mit uns spazieren und ich lernte all das, was ein zukünftiges Reitpferd lernen muß. Doch da sie in Blacky`s Stall keinen Reitplatz hatte, um mich anzureiten, zog ich um in eine Box im benachbarten Stall. Monatelang ging alles gut, ich wurde beschlagen, longiert und geritten bis ich eines Tages plötzlich lahmte. In der darauf folgenden Zeit gaben sich die Tierärzte die Klinke in die Hand, ich war in 3 verschiedenen Kliniken, die Diagnosen überschlugen sich, ich sollte alles mögliche haben. Fakt war, daß 2 der Kliniktierärzte dazu rieten, mich einzuschläfern. Ich war grad mal 5 Jahre alt, hatte bis dato 12.000 DM Tierarztkosten verbraten und lt. deren Meinung unbrauchbar, nicht reitbar. Kerstin war finanziell völligst ruiniert, mit den Nerven am Ende und so kam ich zurück zu Blacky. Ich bekam die Hufeisen wieder runter, werde seitdem von einem Hufheilpraktiker behandelt und 6 Monate später lief ich wieder blendend, ich gehe bis zum heutigen Tage nicht wieder lahm. Keiner von all den vielen Tierärzten hatten ein einziges Mal meine Hufe untersucht, ich hatte nämlich NUR einen Zwanghuf und wurde bedingt durch Hufeisen und falscher Haltung (Box mit viel zu wenig Bewegung) krank und lahm, sollte wegen einer Kleinigkeit getötet werden. Seit der Zeit trug keines von Kerstin`s Pferden mehr Hufeisen und wurde in einer Box gehalten. Mittlerweile bin ich schon fast ein älterer Herr und doch findet Kerstin es faszinierend, wie viel sie noch von mir lernen darf - wir sind noch lange nicht am Ziel und das ist schön. Ich bin ihr bester und pingeligster Lehrer sagt sie immer :o). Mir geht`s blendend und Kerstin und ich haben uns im Laufe der Jahre in der Dressur bis zu Lektionen der Klasse S zusammengerauft. Springen find ich toll, aber Kerstin bin ich zu schnell, also lassen wir das besser ! Sie möchte mich gern klonen ! "So einen wie Justl krieg ich nie wieder, der macht so Spaß !", erzählt sie immer !



v. Wunnenstein
a. d. Ria v. Romanow/Romadour II
Württemberger


Geb.:

19.04.1994

Farbe:

Braun

Größe:

1,71 m

   

Bin bei der Kerstin seit 30.08.2003

Wie so viele Pferde am Birkenhof war ich gar nicht geplant ! Ich war sehr dünn, hatte fürchterlich traurige Augen und suchte ein Zuhause. Sie wollte mich aufpäppeln, etwas reiten und dann einen guten Platz für mich suchen. Aber ich wollte bei ihr bleiben und machte ihr einen Strich nach dem anderen durch die Rechnung, mit Erfolg, mich gibt sie jetzt nicht mehr her ! Ich hatte viele Vorbesitzer, denn eigentlich bin ich ein sehr schickes Pferd mit tollen Veranlagungen, aber keiner behielt mich lange. Was ich jemals erlebt habe, weiß Kerstin nicht, aber es wird wohl noch Jahre dauern, bis ich aus dem gröbsten raus bin. Ich habe Angst, wovor, weiß sie nicht. Ich erschrecke vor allem möglichen, stehe immer unter Strom, wenn ich geritten werde. Wenn ich vom Boden aus gearbeitet werde, fühle ich mich mittlerweile wohler, aber auch das war nicht von Anfang an so. Als ich zu Kerstin kam, konnte ich nicht mal longiert werden, ohne daß ich ausrastete, eine Stange auf dem Boden war eine wahre Katstrophe für mich. Sie lernte durch mich viele Arten, mit Pferden zu arbeiten, ohne sie zu reiten : Doppellonge, Arbeit am langen Zügel, Zirzensik und die Dualaktivierung, der ich viel zu verdanken habe. Durch dieses Training habe ich gelernt, meine vielen Gedanken zu sortieren, mich zu koordinieren, Sicherheit und Nervenstärke zu bekommen um mich endlich mal fallen lassen zu können. Vor der Dualaktivierung habe ich 1 1/2 Jahre nicht geschlafen, nie gelegen, konnte mich nicht ausruhen weil ich nur unter Strom stand und fluchtbereit sein musste, konnte nicht abschalten, Kerstin hat ALLES versucht, aber es ging nicht. Ich bin nun ausgeglichener, der Umgang mit mir macht ihr sehr viel Spaß, bin ja auch ein ganz freundliches, herzensgutes und dankbares Pferdchen ! Irgendwann werde ich ein tolles Pferd sein, daß genug Vertrauen hat und geritten werden kann wie jedes andere, das ist noch ein langer Weg, aber bei Kerstin habe ich alle Zeit der Welt !

P.S. Endlich ist es soweit - Ich habe wieder Freude, geritten zu werden und stell mich gar nicht schlecht an ! Kerstin hat sehr viel Spaß mit mir und sagt sogar zu anderen Menschen, daß ich auf dem besten Wege bin, ein ganz "normales" Pferd zu werden. Ist das nicht toll ?



v. Diamond Shamrock (Connemara Pony)
a. d. Lavinia Jones (dt. Reitpony
)

Geb.:

10.06.2004

Farbe:

Falbe

Größe:

1,59 m

   

Bin bei der Kerstin seit 10.06.2004

Wie Euch Dornröschen schon erzählt hat, bin ich auch eines der ersten Birkenhof-Fohlen, genau gesagt das dritte, Happy wurde einen Tag vor mir geboren. Meine Mama ist Lavinia Jones K und wohnt auch hier am Birkenhof. Eigentlich sollte ich ja ein kleines Schulpony werden, aber einer der Opa`s meiner Mama war der Trakehner "Bartholdy", und dieser hat mir wohl meine Grösse mitgegeben. Ich war also ein richtiges Überraschungs-Ei ! Kerstin sagt immer, ich bin ihr Himmelsgeschenk, denn jahrelang hatte sie sich einen grossen Falben gewünscht, und nie einen gefunden. Tja, manchmal muss man eben nur etwas warten, bis Wünsche erfüllt werden ! Meine besten Kumpels und auch Mitbewohner sind Daylight`s Divine und Fabelhaft und weil beide noch nicht ganz gesund sind, ich sie aber fürsorglichst pflege und mit ihnen ganz gezielte Koppelgymnastik mache, habe ich den Spitznahmen Hr. Dr. bekommen, gefällt mir ! Seit dem Sommer 2009 bin ich nun auch ein Reitpferd und es bereitet mir echt Spaß ! Kerstin nennt mich auch ihren Freudebringer, so einen Namen muss man sich wirklich erstmal verdienen !



v. Akzent II
a. d. Cardinale v. Placido/Pik Bube/Cardinal xx
Oldenburger


Geb.:

20.03.2000

Farbe:

Rappe

Größe:

1,70 m

   

Bin bei der Kerstin seit 20.10.2005

Sie kam, sah mich, und ich siegte :o) ! Puh, jetzt muss ich eine ganz lange Story möglichst kurz erzählen. Okay, ich versuch`s : Kerstin war Anfang April 2005 auf der Olympia-Reitanlage München-Riem um sich mit einer Freundin aus Salzburg zu treffen. Sie war viel zu früh, schlenderte derweil durch die Stallungen, sah mich und dachte : "Justin gibt`s also nochmal ....". Kaum zu glauben, ich ähnle ihm wohl sehr. Irgendwie sauste sie 4, 5 Mal, immer mit nem kurzen Blick auf mich, an meiner Box vorbei bis sie endlich mal stehenblieb und mich streichelte. Sie blickte auf mein Abstammungsschild und fiel fast in Ohnmacht - ich bin nämlich ein 3/4-Bruder zu ihrem Justin (... Habt ihr`s gelesen ? Sie wünschte sich genau so einen wieder ... !). Sie streichelte mich nochmal nach einem seeeeehr langen Blick in meine Augen verabschiedete sie sich. Nicht mit mir, dachte ich, kuckte aus dem Fenster, wieherte ihr ordentlich hinterher als sie über den Hof ging und siehe da, sie drehte wieder um und murmelte irgendwas wie : "Okay, einmal streicheln noch ... ?!" An meiner Box angekommen, strich sie über meine Nase, zückte ihr Handy, tippte die Nummer ein, die auf meinem Schild stand und verschwand endgültig. Das Telefonat mit einem netten Herrn war sehr kurz - ich war nicht verkäuflich, stand zur Vorbereitung auf die Hengstleistungsprüfung in München-Riem. - 6 Monate später klingelte ihr Telefon, meine sehr liebe Vorbesitzerin Frau Priborsky vom Römerhof aus Wien war am Telefon und ich fasse mich jetzt kurz : Eine Woche später holte Kerstin mich in Riem ab. Ich hatte viele anstrengende Monate hinter mir und bekam erstmal eine ausgedehnte Pause mit Spazieren gehen, Koppel, Longieren, Dualaktivierung, Freilaufen usw. und viel, viel leckeres Futter weil ich etwas abgenommen hatte. Da ich natürlich ein richtiges Mitglied der Birkenhof-Bande werden will musste ich kastriert werden, denn als Hengst hätte ich mir die vielen süssen Ponys nur aus der Ferne ankucken können. Mir geht`s wieder blendend und ich habe drei ganz tolle Freundinnen gefunden, Lena, Viola und Emily, die habe ich ganz für mich alleine ! Wallache oder Hengste kommen besser nicht in meine Nähe, gegen die hab ich was. Ich konnte in meinen früheren Jahren leider kein Sozialverhalten lernen weil ich immer in Einzelhaft gehalten wurde und deshalb kann ich nur Stuten in meinem Umfeld dulden. Das Arbeiten bereitet mir immer mehr Freude obwohl Kerstin immer sagt, ich sei ihre bisher grösste reiterliche Herausforderung ! Liegt`s wohl daran, daß ich bei meinen früheren Ausbildern gelernt hatte, mich durch das Steigen den Reiterhilfen zu entziehen ? Vermutlich... Na ja, ehrlich gesagt bin ich der Meinung, wir sind auf dem besten Wege, auch dieses Problem in den Griff zu kriegen. Rom wurde auch nicht in einem Tag erbaut, oder ?!
Und die Moral von der Geschicht : Wünsch Dir Dein Pferd und warte geduldig - irgendwann blickt es in Dein Gesicht !



v. D'Artagnan Classic/Donnerhall
a. d. Capri v. Raueck/Cor de la Bryère
Bayern


Geb.:

16.04.2004

Farbe:

Braun

Größe:

1,68 m

   

Bin bei der Kerstin seit 12.07.2007

Es war Freitag Abend als Kerstin sich entschied, mich zu sich zu nehmen, ein paar Stunden später, Samstag ganz in der Früh, sollte ich geschlachtet werden. Puh, Glück gehabt... Dies wäre schon mein zweiter Schlachttermin gewesen, vor dem ersten hatte mich ein paar Jahre zuvor meine Vorbesitzerin gerettet. Aber mal ganz von Anfang an. Kerstin lernte mich kennen, als ich noch nicht mal 2 Jahre alt war. Ich war krank, aber was ich genau hatte, wußte eigentlich niemand so wirklich, bis heute nicht. Ich spürte meine rechte Körperseite nicht, hatte Störungen im Bewegungsablauf, fiel oft hin, klopfte meine Beine aneinander uvm. Zu der Zeit hatte ich noch eine andere Besitzerin, die viele Behandlung- und Therapiemöglichkeiten mit mir versuchte und weder Geld noch Mühe scheute, doch der dauerhafte Fortschritt einer Genesung stellte sich nicht ein und ich sollte geschlachtet werden. Und so landete ich am Birkenhof ! Ich wohne dort zusammen mit Hr. Dr. Doolittle und dem kleinen Fabelhaft in einem eigenen Haus. Der Hr. Dr. wurde gleich von Anfang an mein Personal-Trainer, er trainierte meine Koordination und meinen Bewegungsablauf jeden Tag auf der Koppel mit gnadenloser Konsequenz und Strenge, und ich muss sagen, er hat gute Arbeit geleistet, bald schon konnte ich spielen, rennen und steigen wie ein gesundes Pferd und fiel gar nicht mehr hin - ein paar Monate vorher war das noch nicht denkbar gewesen ! Weiterhin bekam ich viele, viele Behandlungen, zu mir kam die Osteophatin, die Akupunkteurin, der Masseur, der Heilpraktiker, die Zahnärztin uvm, ich bekomme noch bis heute viel Besuch und begrüße all meine Therapeuten immer ganz freundlich, denn ich weiß, daß sie mir helfen. Sie strahlen mich alle immer an und freuen sich auf mich und auf die Fortschritte, die ich Dank ihnen mache. Ich darf, wie alle anderen Birkenhof-Bewohner auch, sehr viel auf die Koppel und am besten gefallen mir die Sommermonate, da dürfen wir sogar draussen auf den saftigen Koppeln übernachten. Bewegung tut mir gut und damit ich mich immer noch besser bewegen kann, trainiert Kerstin fleissig mit mir, mal dies, mal das, ich hab schon soooo viel gelernt und gerade sind wir dabei, die Arbeit am langen Zügel und der Doppellonge zu festigen. Kerstin sagt, ich werde ganz sicher völlig gesund werden. Glaube kann Berge versetzen, und wir glauben daran... Ich bin unendlich dankbar und zeige das, wo ich nur kann in vielen kleinen Gesten. Denn auch wir Tiere können uns bedanken, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, auf unsere Art und Weise....